Cocktails wie die Profis mixen

cocktailsMargarita, Grasshopper und Tequila Sunrise sind nur eine winzige Auswahl von wohlklingenden Namen berühmter Cocktails. Nachweislich werden bereits seit Anfang des 19. Jahrhunderts anspruchsvolle Mixgetränke genossen. Seit dem 20. Jahrhundert sind sie wörtlich genommen in aller Munde. Sie enthalten Alkohol oder auch nicht, schmecken süß oder sauer, herb oder mild und bestechen durch ihre klare oder cremige Konsistenz. Da für jeden Geschmack etwas dabei ist, eignen sie sich perfekt, um Gäste und sich selbst stilvoll zu verwöhnen. Doch das Cocktailmixen will gelernt sein. Neben dem Einkauf der Zutaten und der Dekorationsutensilien wird zum professionellen Mixen von Mischgetränken der richtige Barbedarf benötigt. Nur so können Cocktails ihre authentischen Geschmacksnoten entwickeln.

Geschüttelt oder gerührt mit der richtigen Barausrüstung

Cocktails werden stets vor den Augen des Gastes gemixt. Dieser Vorgang gehört ebenso zum Genuss des Drinks wie das Trinken an sich. Natürlich sollte man schon etwas Grundwissen rund um die Cocktails mitbringen. Gerade was die Zutaten für die einzelnen Drinks betrifft. Selbsverständlich geht auch hier nichts übervorheriges ausprobieren und eventuell kann man dann eine eigene Stilnote in den Cocktail einbringen. Um ein professionelles Cocktailmixen zu ermöglichen, sind spezielle Bargeräte erforderlich. Die Erstausstattung im Bereich Barbedarf setzt sich aus einem Shaker mit Rührglas, dem Jigger bzw. Messbecher, dem Strainer bzw. Barsieb, dem Barlöffel, dem Barmesser, dem Blender bzw. elektrischen Mixer, dem Muddler bzw. Stößel und den Ausgießern zusammen. Weiteres Barzubehör wie Fruchtpresse, Zutatenbehälter und Getränkequirler stellen eine hilfreiche Unterstützung dar, sind aber nicht zwingend erforderlich. Welche der Bargeräte beim Mixen eingesetzt werden, hängt entscheidend vom gewünschten Cocktail ab. Für den so beliebten Caipirinha wird beispielsweise ein Stößel verwendet, der den Saft und die ätherischen Öle der Limetten frei gibt. Der sahnehaltige Grasshopper wird in einem Shaker gut geschüttelt und anschließend über das Barsieb in das Trinkglas abgeseiht. Dadurch werden auch die kleinsten Eissplitter herausgefiltert. Bekannte Drinks wie der Manhattan und Martini erfordern den Einsatz eines langstieligen Barlöffels. Diese Cocktails enthalten nur alkoholische Zutaten, die sich leicht miteinander verbinden. Mit einem Barlöffel werden sie sanft gemixt, da ein Schütteln zu einer unerwünschten Trübung des Drinks führen würde. Der Blender bzw. elektrische Mixer ist unerlässlich, wenn Frozen Drinks oder andere Cocktails gezaubert werden sollen, dessen Zutaten sich nur schwer miteinander vermengen lassen.

Kein Cocktail ohne das richtige Glas

Ein typisches Merkmal von einem Cocktail ist, dass er unmittelbar vor dem Genuss individuell für den Gast zubereitet wird. Dieser wird anschließend grundsätzlich in einem sauberen, trockenen sowie vorgekühlten Trinkglas der passenden Form serviert. Eine breite Auswahl an Cocktailgläsern bietet jeder gut sortierte Barbedarf. Das berühmteste Gefäß für Mischgetränke stellt sicherlich das Martiniglas dar, welches aufgrund seiner Form auch V-Shape genannt wird. Es ist das ideale Glas für klare Cocktails wie den Manhatten oder den Martini. Stilecht wird jeder dieser Shortdrinks ohne Eis ausgegeben. Eine etwas größere Füllmenge passt in eine Cocktailschale, welche gern für Frozen Daiquiris verwendet wird. Größere Longdrinks wie die Pina Colada werden aus einem Highballglas bzw. Collinsglas genossen. Sours wie der würzige Whiskey Sour werden in ein spezielles Sourglas oder in einen Tumbler gegeben. Letzterer ist ein Becherglas, das sich durch einen extrem dicken Boden auszeichnet. Dadurch wird ein Erwärmen des Getränkes verlangsamt. Champagner-Drinks und sonstige Schaumwein-Cocktails entfalten ihre besten Geschmacksnoten in der Sektflöte bzw. in einem Champagnerglas. Die nach oben zulaufende Form des Glases verhindert ein schnelles Verfliegen der zarten Aromen und wirkt gegen eine rasche Verflüchtigung der prickelnden Kohlensäure. Hochprozentige Shots wie der Kamikaze oder B52 werden aus einem kleinen Shooter-Glas getrunken, welches stark dem herkömmlichen Schnapsglas ähnelt.

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