Partyservice und Catering

Nicht immer möchte man selbst kochen. Also stellen wir hier ein paar grundlegende Infos zum Thema Partyservice und Catering zur Verfügung.

Was ist Partyservice?

Der Partyservice gilt als kleine Form des Caterings und damit ebenfalls als Dienstleitung im HoGa-Bereich. Speisen und Getränke werden meist vorproduziert und vor Ort zum Verzehr bereit gestellt. Gerade für Feiern im kleinen und mittleren Rahmen stellt dies eine Alternative für Gastgeber dar zwischen eigener Zubereitung und einem kostspieligeren Restaurantbesuch.

Lieferanten sind meist Gaststätten, Feinkost-Läden, Einzelhändler, Metzgereien, Großküchen oder Einzelpersonen. In selteneren Fällen erscheint ein Koch – eventuell samt Mitarbeitern – und bereitet das Essen vor Ort zu. Das Angebot erstreckt sich vom Anfertigen kalter Platten bis zu kompletten Menüs.

Nachteile:
höhere Kosten als bei eigener Zubereitung

Vorteile:
niedrigere Kosten als bei Restaurantbesuch
Unabhängigkeit hinsichtlich der Party-Location
Arbeitsentlastung  für den Veranstalter

Was ist Catering?

Der Begriff Catering stammt aus dem Englischen und steht dort für folgende Übersetzungen: die Gastronomie, das Hotel- und Gaststättengewerbe, die Lebensmittelversorgung, die Verpflegung oder das Verpflegungswesen. In diesem Sinne gilt Catering als „Versorgung mit Speisen und Getränken“.

Wesentlich beim Catering ist der Aspekt der Mobilität. D.h. dass der Kunde sich nicht zur Speise bewegt (die klassische Restaurant-Situation), sondern die Speisen zum Ort des Verzehrs transportiert werden. In der Regel werden diese vorproduziert in einem Gastronomiebetrieb, seltener im Rahmen eines temporären Betriebes. Dabei gilt Catering als Dienstleistung im Rahmen des Hotel- und Gaststättenbereichs.

Sonderformen des Caterings finden in der Gemeinschaftsgastronomie statt. Diese umfasst das sogenannte Business-Catering in Kantinen von Betrieben, das Care-Catering in Krankenhäusern, Altersheimen und Pflegeheimen sowie das Education-Catering in Kindergärten, Schulen und Hochschulen (Mensen). Diese Speisen können im üblichen Catering-Sinne bereits vorproduziert sein und nur noch vor Ort für den Verzehr zubereitet (beispielsweise erwärmt und portioniert) werden.

Moderne Küchentechnik im Partyservice-Bereich

Gastronomiebedarf ist ein Oberbegriff, hinter dem sich moderne Küchentechnik ebenso verbergen kann wie das Leasing-Besteck oder das gemietete Geschirr.

Partyservice ist ebenfalls das, was man ein „weites Feld“ nennen muss. Die Palette der entsprechenden Anbieter reicht von der Metzgerei an der Ecke, die sich damit ein zweites Standbein verschafft, bis zu Spezialisten für Catering und Partyservice, die eine Rundum-Betreuung bis hin zur Organisation des Feuerwerks und der Stellung von Personal ermöglichen.

Gastronomiebedarf umfasst in jedem Fall auch den Bereich der modernen Küchentechnik wie Edelstahlmöbel für Großküchen, denn nur sie erlaubt den ökonomisch sinnvollen, sprich profitablen und damit überlebensfähigen, Betrieb eines Partyservice. Denn hinter diesem scheinbar harmlosen Begriff verbirgt sich eine logistische Herkulesaufgabe, reichen doch die Kundenwünsche von den eher simplen belegten Brötchen und Schnittchen – die aber auch vorbereitet, angeliefert und präsentiert werden müssen – bis hin zum exquisiten heißen oder kalten Buffet oder dem mehrgängigen Menue auf Sternekoch-Niveau.

Zudem stellt sich besonders im Partyservice-Bereich das Problem des Warmhaltens der zubereiteten Speisen, in besonderen Fällen wird von dem beauftragten Spezialisten sogar die Stellung einer „mobilen Feldküche“ verlangt, selbstverständlich in der modernsten zivilen Version. Womit nicht gesagt sein soll, dass die gute alte Gulaschkanone, die sicherlich eher unter traditioneller als moderner Küchentechnik eingeordnet werden muss, nicht auch noch ihren Einsatzbereich findet.

Die Anforderungen des Partyservice-Bereiches sind in großen Teilen deckungsgleich mit den Bedürfnissen der „normalen“, sozusagen stationären Gastronomie. Natürlich braucht man hier keinen Pizzaofen  Aber die Lagerung von Vorräten, deren Kühlung, die Zubereitung der Speisen muss bedacht werden. Ab dann wird es für den Partyservice komplizierter, denn kein Kellner steht bereit, um die wenigen Schritte in den Gastraum des Restaurants zurückzulegen. Ab hier beginnt das besondere Gebiet eines Partyservice, mit Anlieferung, Warmhalten, ästhetisch ansprechender Präsentation. Alles zum Teil in Mengen, die die normale Restaurant-Kapazität überschreiten würden und mit den für jede Restauration notwendigen Hygienestandards.
Und da selbst auf den wildesten Partys weder vom Boden noch vom Handteller gegessen werden soll, stellt sich ebenfalls die Frage:

Woher kommen die Stühle, die Tische, das Besteck, das Geschirr, die Servietten, die Gläser, die Tassen?
Auch hier verbirgt sich hinter dem Stichwort Gastronomiebedarf der eher herbe Charme des Plastikgeschirrs, dem man schon von weitem ansieht, dass es für den Mülleimer produziert wurde, aber ebenfalls das hochwertige Porzellan, mit dem eine Party zur noblen Party wird.

Schließlich stellt sich das unübersehbare Problem, dieses Geschirr und das Besteck wieder zu reinigen, womit erneut die Küchentechnik ins Spiel kommt. Die Zeiten des „vom Tellerwäscher zum Millionär“ sollten angesichts heutiger Personalkosten allgemein vorbei sein.

Hobbykoch

Schreibt gern, kocht gern und isst (leider) auch gern.

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